Von Intensivstation zurück auf die Normalstation

Veröffentlicht am 11. Juni 2026 um 19:16

Tag 3

Bereits früh am Morgen bin ich auf die Intensivstation gegangen, um nach unserer Tochter zu sehen. Das Team hatte mir gesagt, dass ich jederzeit kommen könne. Trotzdem habe ich mich bewusst dazu entschieden, mir nachts etwas Ruhe zu gönnen, damit ich selbst wieder Kraft sammeln konnte.

Das Fieber war inzwischen bereits etwas gesunken. Allerdings kam es weiterhin zu Sättigungsabfällen, sobald sie sich aufgeregt hat. Deshalb wurde noch ein Herzultraschall durchgeführt, bei dem auch einige Medizinstudierende anwesend waren.

Ich finde es wichtig, dass angehende Ärztinnen und Ärzte möglichst viel lernen können. Daher war es für mich überhaupt kein Problem, dass die Studierenden dabei waren.

Durch die vielen Geräte, das regelmäßige Piepen und die ständigen Kontrollen konnte unsere Tochter leider nicht wirklich zur Ruhe kommen. Zwischendurch kam auch der Chirurg noch einmal vorbei, um nach ihr zu sehen. Insgesamt haben wir uns dort sehr gut aufgehoben gefühlt.

Am Abend wurde dann recht kurzfristig entschieden, dass wir auf die Normalstation verlegt werden können. Zwar nicht in ein Einzelzimmer, allerdings waren die Gründe dafür nachvollziehbar. Aufgrund der Sättigungsabfälle war die Nähe zur Schwesternstation sinnvoll, damit sie weiterhin gut überwacht werden konnte.

Alles in allem hat sie am Abend dann aber sehr gut geschlafen, was nach den anstrengenden Tagen eine große Erleichterung für uns war.

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