Zu Hause haben wir in den ersten Wochen besonders darauf geachtet, dass sie möglichst nichts Stopfendes und auch nichts Säurehaltiges wie Erdbeeren oder Tomaten bekommt, da dies die ohnehin gereizte Haut zusätzlich hätte belasten können.
Für die Pflege haben wir unter anderem Zinksalbe verwendet und den Po mit Schwarztee gereinigt. Wir hatten Fettwolle im Einsatz und haben auf Feuchttücher verzichtet. Nach einiger Zeit haben wir schließlich ein Spray gefunden, das eine Schutzschicht auf der Haut bildet. Damit kamen wir dann Schritt für Schritt auf einen guten Weg.
Eine Woche nach der Operation waren wir in einem Krankenhaus in unserer Nähe, um den Wundschlauch entfernen zu lassen. In der darauffolgenden Woche wurde dort noch einmal die Narbe kontrolliert.
Vier Wochen nach der Operation waren wir erneut dort. Eigentlich sollten sich die Fäden von selbst auflösen, trotzdem wurden sie bei diesem Termin entfernt.
In etwa eineinhalb Wochen geht es für uns wieder nach Leipzig zur ambulanten Kontrolle.
Ein großer Schritt
Alles in allem sind wir unglaublich glücklich mit dem bisherigen Verlauf. Unsere Tochter hat regelmäßig Stuhlgang, es geht ihr gut und sie hat wieder viel Lebensfreude.
Wenn man sie heute sieht, würde man kaum vermuten, was hinter ihr liegt und wie viele Operationen, Krankenhausaufenthalte und Untersuchungen sie bereits hinter sich hat.
Für uns fühlt sich die Rückverlagerung wie ein ganz großer Schritt an. Nach all der Zeit ist der Beutel nun Geschichte – und wir hoffen sehr, dass damit ein neues, etwas unbeschwerteres Kapitel für unsere Tochter beginnt.
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